Wissenswertes
Moderierter Dialog zur Stadt-Umland-Kooperation - ein Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik
Am 6. Oktober 2010 kamen zur dritten und letzten Gesamtkonferenz im Rahmen des Projekts der Nationalen Stadtentwichlungspolitik noch einmal die Vertreter des KNFs im Treptower Rathaussaal zusammen. Mit der "Nachhaltigkeitskonferenz" geht der Moderierte Dialog zur Stadt-Umland-Kooperation zu Ende: Zeit für ein Resümee.
Vor mehr als einem Jahr begann das Projekt: Das KNF als eine Kooperation der Stadt-Umland-Kommunen Berlins erprobte neue Wege der Zusammenarbeit. Jeder Einzelne war aufgerufen, Anregungen für eine kommunale Kooperationen zu geben und Verbesserungen für eine diesbezügliche Kommunikation vorzuschlagen.
Wichtig war:
Die Erneuerung soll von innen kommen. Profil, Struktur, Themenstellungen - alles wurde auf den Prüfstand gestellt.
Was bleibt:
- Die Struktur des KNF soll weiterhin kommunal, freiwillig, informell und kooperativ sein. Auch an der eingespielten Aufteilung in die vier nach Himmelsrichtungen organisierten Arbeitsgruppen wird festgehalten.
Was kommt:
- Um komplexe inhaltliche Themen besser zu bewältigen, sind schon mit der ersten Konferenz "Anliegengruppen" eigeninitiativ gegründet
worden. An Themen wie z.B. regenerative Energien, Lärm, Radrouten arbeiten sie selbstständig und bringen ihre Ergebnisse direkt in das KNF ein.
- Eine "Gesamt-Jahreskonferenz" soll zukünftig den Rahmen bieten, fachübergreifende Themen inhaltlich aufzubereiten und zu diskutieren, um so die Kommunen in ihrer Arbeit zu unterstützen.
- Zur Hilfe bei fachlichen, organisatorischen und technischen Fragen wurde ein Internetforum für die Mitglieder eingerichtet.
War der Prozess nun erfolgreich?
Unbedingt, denn es hat sich gezeigt, dass übergreifendes Zusammenarbeiten nicht nur immer wieder geäußerte verbale Absichtsbekundung ist, sondern tatsächlich gewünscht und umgesetzt zweckmäßig und sinnvoll ist. Dies wurde von vielen Akteuren positiv festgestellt.
Mit dem KNF wird ein behutsamer Weg der Anpassung weitergegangen, der sich auf den inhaltlichen und freiwilligen Einsatz seiner Mitglieder verlässt. Trotzdem - oder gerade deswegen - hat das KNF an Einfluss gewonnen. Denn wenn 70 Kommunen im Ring um Berlin mit einer Stimme sprechen, wird man sie hören!
(Quelle:
Link
)
Einzelhandel- und Zentrenkonzepte
Einheitliche Ausführungsvorschriften für bezirkliche Einzelhandels- und Zentrenkonzepte
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat am 22. Juli 2009 "Ausführungsvorschriften zum Aufbau und Inhalt bezirklicher Einzelhandels- und Zentrenkonzepte (AV Zentrenkonzepte)" erlassen. Damit sollen die Zentren weiter gestärkt und die Nahversorgung in allen Bereichen der Stadt sichergestellt werden. Die Ausführungsvorschriften weisen die Bezirke an, Einzelhandels- und Zentrenkonzepte nach einheitlichen Richtlinien zu erstellen.
mehr über Zentren
mehr über Einzelhandels- und Zentrenkonzepte
Ausführungsvorschriften zum Aufbau und Inhalt bezirklicher Einzelhandels- und Zentrenkonzepte
AV Zentrenkonzepte
Ausführungsvorschriften über großflächige Einzelhandelseinrichtungen für das Land Berlin
AV Einzelhandel
In einem Pressegespräch in der Brandenburger Landesvertretung in Berlin Mitte hat sich am Mittwoch, den 25. Juli 2008 das Kommunale Nachbarschaftsforum (KNF) erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Das Forum ist eines der größten Netzwerke in der Region Berlin/Brandenburg. Eingeladen hatten die vier Vorsitzenden des KNF, Norbert Lüdtke, Jens-Holger Kirchner, Harald Höhlig, Uwe Stäglin gemeinsam mit der Staatssekretärin der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Maria Krautzberger und dem Staatssekretär Rainer Bretschneider vom Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung Brandenburg.

dpa-Mitteilung vom 25.Juni 2008:
Potsdam/Berlin (dpa/bb) - Das Kommunale Nachbarschaftsforum (KNF) Berlin-Brandenburg hat eine positive Bilanz seiner Arbeit der vergangenen zwölf Jahre gezogen. Das Forum vertrete mehr als 3,5 Millionen Menschen in Berlin und Brandenburg, teilten das Infrastrukturministerium in Potsdam und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Mittwoch in Berlin mit. Das KNF ist eine informelle, auf Freiwilligkeit basierende Verbindung von Städten, Gemeinden, den Berliner Bezirken und den Landkreisen sowie regionalen Planungsgemeinschaften und der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung.
Einschließlich der neun Berliner Außenbezirke vertritt das Forum insgesamt 73 Gebietskörperschaften (Gebietsstand 2005). Gemeinsames Ziel des KNF ist es, die Metropolenregion Berlin/Brandenburg zu stärken und die Zusammenarbeit beider Länder zu verbessern.
Die gemeinsame Arbeit des KNF habe sich bewährt und werde ständig weiterentwickelt, hieß es. Da es in der Zusammenarbeit ganz besonders auf Kontinuität und Informationsaustausch ankommt, hat die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Geschäftsstelle für das KNF eingerichtet und so die finanziellen, personellen und technischen Voraussetzungen sichergestellt. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig. Aufgaben mit denen sich das KNF beschäftigt sind zum Beispiel die Verbesserung der ÖPNV-Anbindung zwischen Berlin und dem Flughafen BBI oder die Optimierung des Radroutennetzes.
Pressetermin
von links nach rechts:
Herr Kirchner (AG Nord), Herr Höhlig (AG West), Herr Steintjes (Leiter Gemeinsame Landesplanungsabteilung), Herr Stäglin (AG Süd), Herr Lüdtke (AG Ost)
© Geschäftsstelle
Pressetermin
Frau Krautzberger (StS SenStadt) und Herr Nagel (Abteilungsleiter I SenStadt)
© Geschäftsstelle
Pressetermin
von links nach rechts:
Frau Hiort (Leiterin Geschäftsstelle), Herr Speer (Gemeinsame Landesplanung), Herr Kirchner (AG Nord), Herr Höhlig (AG West), Herr Steintjes (Leiter Gemeinsame Landesplanungsabteilung), Herr Stäglin (AG Süd), Herr Lüdtke (AG Ost)
© Geschäftsstelle
Pressetermin
Herr Nagel (Abteilungsleiter I SenStadt),Frau Krautzberger (StS SenStadt) sowie Vertreter der Presse und Frau Damianakis (PressRef SenStadt)
© Geschäftsstelle
Preisverleihung "kommKOOP"
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat im Rahmen des Bundeswettbewerbes
„kommKOOP - Erfolgreiche Beispiele Interkommunaler Kooperation“ das Kommunale Nachbarschaftsforum für seinen Beitrag
„Stadt-Umland-Kooperation Berlin und Nachbarn“ mit einer Anerkennung ausgezeichnet.
Auf einem eigens veranstalteten Kongress in Berlin am 4. Oktober 2006 hat Herr Dr. Niemann als Vorsitzender der AG Ost die
Anerkennungsurkunde von Herrn Staatssekretär Dr. Lütke Daldrup entgegen genommen.
Näheres zum Wettbewerb ist dem
Internetauftritt des Bundesministeriums
zu entnehmen.